Fiat 124 Spider Club Deutschland e.V.
 

Fiat 124 Spider und die Legende lebt bei uns weiter

Bella Macchina

Im Jahr 1966 wurde der von Pininfarina gezeichnete Fiat 124 Sport Spider, dessen Linienführung auf den Pininfarina Prototypen der Chevrolet Corvette "Rondine" von 1963 zurückgeht, auf dem Turiner Automobilsalon als Nachfolger der 1500 und 1600 FIAT-Cabriolets vorgestellt. Damit wurde die Reihe der offenen Sportwagen im Hause Fiat neben dem, im Folgejahr vom Centro Stile Fiat präsentierten Fiat 124 Sport Coupé, in der Klasse zwischen dem Fiat 850 Spider und dem Fiat Dino Spider fortgeführt.

Der Fiat 124 Sport Spider mit den gewölbten Kotflügeln und dem Pininfarina-typischen dezenten Hüftschwung ähnelte, anders als in heutigen Zeiten, so gar nicht der Limousine, deren verkürztes Chassis als Aufbaubasis Verwendung fand, sondern enthält eher viele Gemeinsamkeiten beispielsweise mit dem ebenfalls von Pininfarina entworfenen Ferrari 275 Spider. So wurde auch die Karosserie bei Pininfarina S.p.A. gefertigt und dann zur "Hochzeit" mit dem Antriebsstrang in Fiat Fabrikationsanlagen verbracht.

Unter dem Blechkleid jedoch wies der Spider viele Teile insbesondere der Mechanik auf, die aus der Limousine 124 oder 125 stammten, was letztendlich der Robustheit und vor allem dem recht günstigen Anschaffungspreis von weniger als 11.000 DM zugute kam.

Ein Leckerbissen war der Motor mit seinem Leichtmetallzylinderkopf. 1966 wurden damit in der ersten Typenreihe aus 1,4 Liter Hubraum muntere 90 Pferdestärken mobilisiert, welche den ca. 950 kg schweren Spider über das serienmäßige 5-Gang-Getriebe (auf Wunsch 4-Gang-Getriebe) bis auf 170 km/h zu beschleunigen vermochten. 1969 wurde durch einen 100 PS starken 1,6 l-Motor, der später vor allem durch Verwendung zweier Weber-Doppelvergaser auf 110 PS kam, und ab 1972 durch ein 1,8 l-Triebwerk mit 118 PS die Leistungsfähigkeit des Spiders weiter gesteigert.

Ermuntert durch Erfolge des Fiat 124 Sport Spider (in der Literatur oft auch "Spyder") 1600 im Rallyesport beispielsweise mit dem Sieg des Fahrer Europameistertitels durch Raffele Pinto 1972 entstand das Modell 124 Abarth Rallye, dessen etwas über 1000 Exemplare der Homologation für den sportlichen Einsatz bestimmt waren. Während Otto-Normalverbraucher die gebändigte 128 PS-Version für die Straße erwerben konnte, stürmten Wettbewerbswagen mit bis zu 210 PS dreimal auf erste Plätze und insgesamt 25 mal in 4 Jahren unter die ersten Sechs bei Läufen zur Rallye Weltmeisterschaft, darunter die Plätze 2 bis 4 bei der Rallye Monte Carlo 1975.

Die zurückgehende Nachfrage in Europa einerseits und die infolge der geänderten Sicherheitsbedingungen in den USA erforderliche Überarbeitung des Fahrzeuges andererseits führten dazu, dass ab 1975 ausschließlich für den amerikanischen Markt gefertigt wurde, wo der Spider zu einem echten Verkaufsschlager gedieh.

Zu den Neuerungen dieser Spider Modelle zählten im wesentlichen die massiven Sicherheitsstoßstangen sowie ein auf 86 PS gedrosselter 1,8 l-Motor, der zur Erfüllung aller Emissionsauflagen zusätzlich mit einer "Abgasverdünnungseinrichtung" versehen wurde. Ab 1979 war der Fiat 124 Sport Spider mit einem ebenfalls 86 PS starken 2,0 l-Motor mit ungeregeltem Katalysator erhältlich. Dieser Motor wurde in den Folgejahren im neu bezeichneten "Spider 2000 i. e." auf immerhin wieder 105 PS gesteigert und mit einer Bosch Benzineinspritzung und einem geregelten Katalysator versehen. Nur für den nordamerikanischen Markt wurde der Spider ab Frühjahr 1981 mit einem speziellen Nachrüst-Turbosystem als FIAT Spider Turbo angeboten. Eingebaut wurde der Lader durch die Firma Legend Industries Inc. in Long Island (NY). Die Durchzugskraft des 105 PS Motors wuchs um ein Drittel, das maximale Drehmoment war bereits bei 3600 Touren erreicht. Zwischen 1400 und 3000 U/min erreichte der Motor etwa drei Viertel seiner Leistung von 115 PS. Die genaue Zahl der bis 1982/83 entstandenen Turbo Spider ist unbekannt.

Wegen der immensen Nachfrage nach dem Spider ab 1982 wurde dann durch sogenannte US-Reimporte, insbesondere der deutsche aber auch der übrige europäische Markt wieder über das Netz der Fiat-Händler direkt mit dem Spider versorgt, nun allerdings unter dem Namen Pininfarina Spidereuropa, weiterhin als 2,0 l-Einspritzversion mit 105 PS und auf Wunsch geregeltem Katalysator.

Unter dem Namen Pininfarina Spidereuropa Volumex wurde in den Jahren 1984 und 1985 eine 500 Stück-Sonderserie mit einem 135 PS starken Kompressormotor aufgelegt, der auch in diversen Lancia- und FIAT-Modellen seinen Dienst verrichtete. Der "VX" gehört neben der Abarth Rallye Version heute zu den begehrtesten Typen der gesamten Baureihe.

Als im Jahr 1985 mit dem Fiat Argenta das letzte Fiat-Modell mit Hinterradantrieb aus dem Programm genommen wurde, schlug damit auch die letzte Stunde für den Spider.  Mit gründlichen technischen Weiterentwicklungen und auch optischen Änderungen vor allem im Fahrgastraum, aber ohne Abstriche in seinem Flair, wurden von dem Spider zwanzig Jahre lang insgesamt 198.107 Stück gebaut. Nach offizieller Stellungnahme von Pininfarina wurde am 30. Juli 1985 zum Montage-Ende um 15 Uhr der letzte Spidereuropa, der für das Pininfarina Museum bestimmt war, mit der Fahrgestellnummer 05511780 fertiggestellt.

"Kaum ein Spider ist genau wie der andere!"

      Die Evolution des Spiders kann kurz mit der internen Codierung AS, BS, CS, ... umschrieben werden. Mit jeder Produktionsumstellung wurde die interne Codierung fortgeschrieben. Damit beginnt aber schon das Dilemma, das sich selbst Eingeweihten kaum erschließt und eine genaue Differenzierung nicht einfach macht:

  • so gab es den BS mit glatter Motorhaube oder der des BS1, selbst die ursprünglich gestreckte Kardanwelle des AS fand sich dann und wann in BS- und sogar BS1-Modellen wieder.
  • einige CS1 hatten gegen Ende bereits die Motorhauben mit vergrößerten Buckeln und versenkten Türklinken
  • bei späten 1800ern findet man bereits die elektrische Benzinpumpe, die eigendlich nur dem CSA bzw. dem späteren Einspritzer zugedacht sein sollte
  • der CS2 hätte eigentlich nur mit Registervergaser daherkommen dürfen. Tatsächlich wurden aber CS2-Ausführungen des Baujahres 1979 auch mit Einspritzanlage ausgeliefert.
  • nicht zu letzt tragen auch findige "Restaurierer", die wahllos in die Spider-Ersatzteilkiste griffen, zu der Verwirrung bei

Produktionsstatistik aller Spider-Typen (außer CSA):

Zeitraum Modell
Stückzahl/Version
Europa            USA
Gesamt
8/1966 - 1972 AS,BS (1438 cm³)
12.081
20.246
32.327
7/1970 - 9/1972 BS1 Mod. 71 (1608 cm³)
6.684
21.222
27.906
9/1972 - 7/1973 BS1, CS1 Mod. 73 (1592 cm³)
2.002
8.728
10.730
8/1973 - 9/1974 CS1 Mod. 74 (1756 cm³)
778
15.960
16.738
9/1974 - 7/1975 CS1 Mod. 75 (1756 cm³)
0
12.943
12.943
7/1975 - 7/1976 CS1 Mod. 76 (1756 cm³)
0
11.593
11.593
7/1976 - 6/1977 CS1 Mod. 77 (1756 cm³)
0
11.934
11.943
5/1977 - 7/1978 CS1 Mod. 78 (1756 cm³)
0
16.000
16.000
7/1978 - 10/1979 CS2 Mod. 79 (1995 cm³)
0
16.926
16.926
5/1979 - 8/1980 CS0 Mod. 80 (1995 cm³)
0
16.439
16.439
5/1980 - 5/1981 CS0 Mod. 81 (1995 cm³)
2
10.470
10.472
5/1981 - 8/1982 CS0 Mod. 82 (1995 cm³)
0
5.149
5.149
Jun 81 DS0 (Vorserie) (1995 cm³)
2
10
12
3/1982 - 9/1984 DS1 Mod. 83 (1995 cm³)
2.941
0
2.941
3/1983 - 11/1983 DS1 Mod. 83 (1995 cm³)
0
1.421
1.421
12/1983 - 8/1984 DS1 Mod. 84 (1995 cm³)
0
1.437
1.437
10/1984 - 11/1985 DS1 Mod. 85 (1995 cm³)
1.397
242
1.639
7/1983 - 10/1984 DS1 VX Mod. 84 (1995 cm³)
200
0
200
10/1984 - 11/1985 DS1 VX Mod. 85 (1995 cm³)
300
0
300
 
Gesamt:
26.387
170.720
197.107
Quelle: Fiat, Turin und Pininfarina SpA

Dazu kommen noch 1.013 Spider CSA, sodass die Gesamtsumme aller je hergestellten Spider 198.020 Stück beträgt.

n Der Urtyp: AS

Das wohl deutlichste Erkennungszeichen des AS ist seine glatte Motorhaube, weiterhin verrät er sich durch den Kühlergrill, der mit drei Doppelquerstreben und vier Einfachhorizontalstreben sehr auffällig ist. Die Instrumentierung besteht aus fünf Rundinstrumenten mit zwei großen und drei kleinen Instrumenten. Ein "Zwischenmodell" Ende der sechziger Jahre hatte bereits den BS-typischen Wabengrill sowie eine hochgezogene Mittelkonsole.

Produktion

Bauzeit: August 1966 bis Juli 1970
Stückzahl: 32327
Auslieferung: Europa und Nordamerika
ABE: ab Fahrgestellnr. 124 AS 0000 116ff

Technische Merkmale

Aufbau: Selbsttragende Ganzstahl-Karosserie
Motor-Daten: 124 AC 000
Zylinderzahl/Bauart
Bohrung x Hub
Hubraum (gesamt)
Motorleistung
max. Drehmoment
Verdichtung
Vierzylinder Reihenmotor
80 x 71,5 mm
1438 ccm
90 DIN PS bei 6600 U/min.
108 Nm bei 3600 U/min.
8,9:1
Gemischaufbereitung: Weber Fallstrom Register 34 DFH1 o. 34 DFC/DHS1
Kurbelgehäuse: Mit Zylindergruppe aus Grauguss, Zylinderkopf aus Alu-Guss, fünffach gelagerte Kurbelwelle.
Steuerung: Hängende Ventile über 2 obenliegende Nockenwellen betätigt.
Schmierung: Druckumlaufschmierung durch Zahnradpumpe.
Kraftstoffzufuhr: Durch mechanische Membranpumpe von der Kurbelwelle angetrieben.
Motorkühlung: Wasserkühlung, Druckumlauf mittels Zentrifugalpumpe, Temperatur und Umlauf durch Thermostat geregelt. Elektromagnetischer Ventilator. Kurbelgehäuse-Entlüftung (blow-up)
Kupplung: Einscheiben-Trockenkupplung
Getriebe: 5 Vorwärtsgänge, 1., 2., 3., 4. und 5. synchronisiert. Knüppelschaltung auf dem Mitteltunnel angebracht.
Kraftübertragung: Kupplung, Getriebe, Kardanwelle, Ausgleichsgetriebe, Hinterachse.
Hinterachse: Banjoachse mit Ausgleichsgetriebe. Radaufhängung durch Längslenker auf beiden Seiten. Untersetzungsverhältnis 10/41, Kegel und Tellerrad hypoidverzahnt
Vorderachse: Einzelradaufhängung durch Dreiecksausleger mit Schraubenfedern und doppeltwirkende hydraulischen Teleskop-Stoßdämpfern innerhalb der Schraubenfedern, Querstabilisator.
Lenkung: Lenkgetriebe (Schneckengetriebe) mit Lenkschnecke und Lenkrolle.
Bremsen: Hydraulisch auf alle vier Räder wirkend, Scheibenbremsen vorn und hinten. Mit lastabhängigem Bremskraftregler für die Hinterachse.
Räder/Reifen: Bereifung 165-13 Radialreifen, Felgen 5 K x 13, Reserverad: Im Kofferraum unter der Bodenplatte liegend untergebracht.
Elektrische Anlage: 12 Volt, Batterie 48 Ah Lichtmaschine 700 Watt Drehstrom, o. Batterie 60 Ah Lichtmaschine 770 Watt Drehstrom.
Tankinhalt: Fassungsvermögen 46 Liter
Höchstgeschwindigkeit: ca. 170 km/h
Beschleunigung: 0 - 100 km/h: 11,5 s
Hauptabmessungen: Länge
Breite
Höhe
Radstand
Spurweite vorn
Spurweite hinten
Wendekreis
4000 mm
1615 mm
1250 mm
2280 mm
1346 mm
1316 mm
11000 mm
Gewichte: Leergewicht
Zul. Gesamtgewicht
Zul. Achslast vorn
Zul. Achslast hinten
925 kg
1240 kg
620 kg
680 kg

Der Bucklige: BS

Der Bucklige. Nein, das soll in keinster Weise negativ gemeint sein. Ab dem BS finden sich zwei Hutzen auf der Motorhaube, die dem Spider eine sehr eigene Note verleihen. Eigentlich würde eine Hutze völlig genügen, denn der Mehrbedarf an Platz ist nur für den auf der Fahrerseite installierten Vergasertrakt notwendig, aber "Dolce Vita" Italiener verstehen sich eben auf tolle Formen. In Sachen Armaturen, jetzt mit schwarzen Einfassringen, bekam der BS ein sechstes Rundinstrument (Zeituhr) verpasst, weiterhin längere und höhere Rückleuchten mit integrierten Rückfahrscheinwerfer und natürlich den Wabenkühlergrill.

Produktion

Bauzeit: November 1969 bis Juli 1970 (BS)
Juli 1970 bis September 1972 (BS1)
Stückzahl: 10526 BS und 27906 BS1
Auslieferung: Europa und Nordamerika
ABE: ab Fahrgestellnr. 124 BS 023455 ff
und ab Fahrgestellnr. 124 BS1 0023458 ff

Technische Merkmale

Aufbau: Selbsttragende Ganzstahl-Karosserie
Motor-Daten: 124 AC 000 und 124 BC 040
Zylinderzahl/Bauart
Bohrung x Hub
Hubraum (gesamt)
Motorleistung
max. Drehmoment
Verdichtung
Vierzylinder Reihenmotor
80 x 71,5 mm (80 x 80 mm)
1438 (1608) ccm
90 PS bei 6600 (110 PS bei 6200) U/min.
108 Nm bei 3600 (137 Nm bei 4200) U/min.
8,9:1 (9,8:1)
Gemischaufbereitung: zwei Weber Fallstrom-Doppel oder 40 IDF13/IDF15 oder zwei Solex C40 P116 (BS ein Weber Fallstrom Register 34 DHS 10 oder ein Solex C 34 PAIA 10), 100-PS Version: ein Weber Fallstrom Register 34 DCHE 20 oder ein Solex C34 PAIA 31
Kurbelgehäuse: Mit Zylindergruppe aus Grauguss, Zylinderkopf aus Alu-Guss, fünffach gelagerte Kurbelwelle.
Steuerung: Hängende Ventile über 2 obenliegende Nockenwellen betätigt.
Schmierung: Druckumlaufschmierung durch Zahnradpumpe.
Kraftstoffzufuhr: Durch mechanische Membranpumpe von der Kurbelwelle angetrieben.
Motorkühlung: Wasserkühlung, Druckumlauf mittels Zentrifugalpumpe, Temperatur und Umlauf durch Thermostat geregelt. Elektromagnetischer Ventilator. Kurbelgehäuse-Entlüftung (blow-up)
Kupplung: Einscheiben-Trockenkupplung
Getriebe: 5 Vorwärtsgänge, 1., 2., 3., 4. und 5. synchronisiert. Knüppelschaltung auf dem Mitteltunnel angebracht.
Kraftübertragung: Kupplung, Getriebe, Kardanwelle, Ausgleichsgetriebe, Hinterachse.
Hinterachse: Banjoachse mit Ausgleichsgetriebe. Radaufhängung durch Längslenker auf beiden Seiten. Untersetzungsverhältnis 10/41, Kegel und Tellerrad hypoidverzahnt
Vorderachse: Einzelradaufhängung durch Dreiecksausleger mit Schraubenfedern und doppeltwirkende hydraulischen Teleskop-Stoßdämpfern innerhalb der Schraubenfedern, Querstabilisator.
Lenkung: Lenkgetriebe (Schneckengetriebe) mit Lenkschnecke und Lenkrolle.
Bremsen: Hydraulisch auf alle vier Räder wirkend, Scheibenbremsen vorn und hinten. Mit lastabhängigem Bremskraftregler für die Hinterachse.
Räder/Reifen: Bereifung 165-13 Radialreifen, Felgen 5 J x 13, Reserverad: Im Kofferraum unter der Bodenplatte liegend untergebracht.
Elektrische Anlage: 12 Volt, Batterie 48 Ah Lichtmaschine 700 Watt Drehstrom, o. Batterie 60 Ah Lichtmaschine 770 Watt Drehstrom.
Tankinhalt: Fassungsvermögen 46 Liter
Höchstgeschwindigkeit: ca. 170 (180) km/h
Beschleunigung: 0 - 100 km/h: 11,5 s (10 s)
Durchschnittsverbrauch: 12 l Super
Hauptabmessungen: Länge
Breite
Höhe
Radstand
Spurweite vorn
Spurweite hinten
Wendekreis
4000 mm
1615 mm
1250 mm
2280 mm
1346 mm
1316 mm
11000 mm
Gewichte: Leergewicht
Zul. Gesamtgewicht
Zul. Achslast vorn
Zul. Achslast hinten
940 (960) kg
1280 (1300) kg
650 kg
700 kg

CS

Produktion

Bauzeit: September 1972 bis Juli 1973
Stückzahl: 10730
Auslieferung: Europa und Nordamerika
ABE: ab Fahrgestellnr. 124 CS 0066010 ff

Technische Merkmale

Aufbau: Selbsttragende Ganzstahl-Karosserie
Motor-Daten: 132 AC 000 und 132 AC 0403
Zylinderzahl/Bauart
Bohrung x Hub
Hubraum (gesamt)
Motorleistung
max. Drehmoment
Verdichtung
Vierzylinder Reihenmotor
80 x 79,2 mm
1592 ccm
104 (Viergang) bzw. 108 PS bei 6000 U/min
140 Nm bei 4200 U/min
9,8:1
Gemischaufbereitung: Weber Fallstrom Doppel 34 DMS oder Solex C34 EIES 5
Kurbelgehäuse: Mit Zylindergruppe aus Grauguss, Zylinderkopf aus Alu-Guss, fünffach gelagerte Kurbelwelle.
Steuerung: Hängende Ventile über 2 obenliegende Nockenwellen betätigt.
Schmierung: Druckumlaufschmierung durch Zahnradpumpe.
Kraftstoffzufuhr: Durch mechanische Membranpumpe von der Kurbelwelle angetrieben.
Motorkühlung: Wasserkühlung, Druckumlauf mittels Zentrifugalpumpe, Temperatur und Umlauf durch Thermostat geregelt. Elektromagnetischer Ventilator. Kurbelgehäuse-Entlüftung (blow-up)
Kupplung: Einscheiben-Trockenkupplung
Getriebe: Fünfgang Vollsynchron, auch Viergang. Knüppelschaltung auf dem Mitteltunnel angebracht.
Kraftübertragung: Kupplung, Getriebe, Kardanwelle, Ausgleichsgetriebe, Hinterachse.
Hinterachse: Starrachse mit Schraubenfedern, Längslenkern und Schubrohr, Teleskopstoßdämpfer, Stabilisator. Untersetzungsverhältnis 10/39 (Viergang) bzw. 10/43, Kegel und Tellerrad hypoidverzahnt
Vorderachse: Einzelradaufhängung an Trapezdreieck-Querlenkern und Schraubenfeder, Teleskop Stoßdämpfer, Stabilisator.
Lenkung: Lenkgetriebe (Schneckengetriebe) mit Lenkschnecke und Lenkrolle.
Bremsen: Hydraulisch auf alle vier Räder wirkend, Scheibenbremsen vorn und hinten. Mit lastabhängigem Bremskraftregler für die Hinterachse.
Räder/Reifen: Bereifung 165 SR 13, Felgen 5 J-13 ET 29, auch 5 x 13 ET 27 Cromodora, Reserverad: Im Kofferraum unter der Bodenplatte liegend untergebracht.
Elektrische Anlage: Batterie 12V 45Ah Lichtmaschine 770  Watt Drehstrom.
Tankinhalt: Fassungsvermögen 45 Liter
Höchstgeschwindigkeit: ca. 180 km/h
Beschleunigung: 0 - 100 km/h: 10 s
Durchschnittsverbrauch: 13 l Super
Hauptabmessungen: Länge
Breite
Höhe
Radstand
Spurweite vorn
Spurweite hinten
Wendekreis
4000 mm
1615 mm
1250 mm
2280 mm
1346 mm
1316 mm
11000 mm
Gewichte: Leergewicht
Zul. Gesamtgewicht
Zul. Achslast vorn
Zul. Achslast hinten
940 (960) kg
1280 (1300) kg
650 kg
700 kg

Der Sportler: CSA

Produktion

Bauzeit: September 1972 bis September 1974
Stückzahl: 1013
Auslieferung: Europa
ABE: ab Fahrgestellnr. 124 CSA 0061625 ff

Technische Merkmale

Aufbau: Selbsttragende Ganzstahl-Karosserie
Motor-Daten: 124 AC 4000
Motor-Daten: Zylinderzahl/Bauart
Bohrung x Hub
Hubraum (gesamt)
Motorleistung
max. Drehmoment
Verdichtung
Vierzylinder Reihenmotor
80 x 79,2 (86 x 79,2) mm
1756 (1839,3) ccm
128 DIN PS bei 6200 U/min
159 Nm bei 5200 U/min
9,8:1 (10,5:1 o. 11:1)
Gemischaufbereitung: zwei Weber Fallstrom Doppel 44 IDF 20/IDF 21 (48 IDF/IDF 21) (mechanische Kugelfischer-Einspritzung)
Kurbelgehäuse: Mit Zylindergruppe aus Grauguss, Zylinderkopf aus Alu-Guss, fünffach gelagerte Kurbelwelle.
Steuerung: Hängende Ventile über 2 obenliegende Nockenwellen betätigt.
Schmierung: Druckumlaufschmierung durch Zahnradpumpe.
Kraftstoffzufuhr: Elektrische Kraftstoffpumpe.
Motorkühlung: Wasserkühlung, Druckumlauf mittels Zentrifugalpumpe, Temperatur und Umlauf durch Thermostat geregelt. Elektromagnetischer Ventilator. Kurbelgehäuse-Entlüftung (blow-up)
Kupplung: Einscheiben-Trockenkupplung
Getriebe: Fünfgang Vollsynchron. Knüppelschaltung auf dem Mitteltunnel angebracht.
Kraftübertragung: Zweiteilige Gelenkwelle mit Zwischenlagerung auf Gummilagern. Elastische Kupplung auf der Getriebeseite und Kardangelenk am zweiten Teil.
Hinterachse: Einzelradaufhängung an Quer und Längslenkern, Schubstreben, Teleskop Stoßdämpfer, Federbeine mit Schraubenfedern, Stabilisator. Untersetzungsverhältnis 10/43, Differential-Gruppe aluminiumgelagert. Halbschwingachsen, die mit Rädern und Differential über Gleichlaufgelenke verbunden sind.
Vorderachse: Einzelradaufhängung an Trapezdreieck-Querlenkern, Schubstreben und Schraubenfeder, Teleskop Stoßdämpfer, Stabilisator.
Lenkung: Lenkgetriebe (Schneckengetriebe) mit Lenkschnecke und Lenkrolle.
Bremsen: Hydraulisch auf alle vier Räder wirkend, Scheibenbremsen vorn und hinten. Mit lastabhängigem Bremskraftregler für die Hinterachse.
Räder/Reifen: Bereifung 185/70 VR 13 (Pirelli CN 36), ABE: 185/70 HR 13, 175 SRT 13 M+S, Felgen 5 ,5 J-13 CD 30 ET 7 Cromodora (7 J 13 - 9 J 13)
Elektrische Anlage: Batterie 12V 45Ah Lichtmaschine 770  Watt Drehstrom.
Tankinhalt: 45 (68) Liter
Höchstgeschwindigkeit: ca. 190 (bis 280) km/h
Beschleunigung: 0 - 100 km/h: 8,7 (bis 7,2) s
Durchschnittsverbrauch: 12,8 l Super
Hauptabmessungen: Länge
Breite
Höhe
Radstand
Spurweite vorn
Spurweite hinten
Wendekreis
3914 mm
1630 mm
1240 mm
2280 mm
1346 mm
1316 mm
11000 mm
Gewichte: Leergewicht
Zul. Gesamtgewicht
945 (900) kg
1125 kg

CS 1

Modellpflege beim CS1? Fehlanzeige, aber es gibt doch klitzekleine Unterschiede, die nur den meisten Insidern bekannt sind. Unter anderem, der Tacho reicht beim 1800er bis 220 km/h, der Drehzahlmesser bis 9000 U/min. Die Stoßstangendurchführungen wurden vergrößert und das von außen augenscheinlichste Zeichen, die Hubraumbezeichnung am Heck, ist schwarz unterlegt.

Produktion

Bauzeit: August 1973 bis Juli 1978
Stückzahl: 69208
Auslieferung: Europa (bis 9/74), Nordamerika und Japan
ABE: ab Fahrgestellnr. 124 CS1 0054850 ff

Technische Merkmale

Aufbau: Selbsttragende Ganzstahl-Karosserie
Motor-Daten: 132 AC 1000 und 132 A 1040 und 132 A 1 0315
Motor-Daten: Zylinderzahl/Bauart
Bohrung x Hub
Hubraum (gesamt)
Motorleistung
max. Drehmoment
Verdichtung
Vierzylinder Reihenmotor
84 x 79,2 mm
1756 ccm
118 bei 6000 U/min
157 Nm bei 4200 U/min
9,8:1
Gemischaufbereitung: Weber Fallstrom Doppel 34 DMS oder Solex C34 EIES 5, Weber Zweistufen Registervergaser 28/32 ADFA 7/180
Kurbelgehäuse: Zylindergruppe aus Gusseisen, Zylinderkopf aus Aluminium, fünffach gelagerte Kurbelwelle.
Steuerung: Hängende Ventile über 2 obenliegende Nockenwellen betätigt.
Schmierung: Druckumlaufschmierung durch Zahnradpumpe.
Kraftstoffzufuhr: Elektronische Benzinpumpe.
Motorkühlung: Wasserkühlung, Umwälzung mittels Zentrifugalpumpe, Kühlkreis mit Zusatzkühler, Temperatur und Umlauf durch Thermostat geregelt. Elektromagnetischer Ventilator.
Kupplung: Einscheiben-Trockenkupplung
Getriebe: 5 synchronisierte Vorwärtsgänge, Rückwärtsgang; Knüppelschaltung auf dem Mitteltunnel angebracht.
Kraftübertragung: Zweiteilige Gelenkwelle mit Zwischenlagerung auf Gummilagern. Kardangelenke am hinteren Wellenteil und elastische Kupplung auf Getriebeseite.
Hinterachse: Starrachse mit Schraubenfedern, Längslenkern und Schubrohr, Teleskopstoßdämpfer, Stabilisator. Untersetzungsverhältnis 10/43, Kegel und Tellerrad hypoidverzahnt.
Vorderachse: Einzelradaufhängung an Trapezdreieck-Querlenkern und Schraubenfeder, Hydraulische Stoßdämpfer und Stabilisator, Wartungsfreie Gelenke.
Lenkung: Lenkgetriebe (Schneckengetriebe) mit Lenkschnecke und Lenkrolle.
Bremsen: Scheibenbremsen an allen 4 Rädern mit Unterdruckservobremse. Mit lastabhängigem Bremskraftregler für die Hinterachse.
Räder/Reifen: Bereifung 165 SR 13 und 165 HR 13, Felgen 5 J-13 ET 29, auch 5 x 13 ET 27 Cromodora, Reserverad: Im Kofferraum unter der Bodenplatte liegend untergebracht.
Elektrische Anlage: Batterie 12V 45Ah Lichtmaschine 635Watt Drehstrom.
Tankinhalt: Fassungsvermögen 45 Liter
Höchstgeschwindigkeit: ca. 185 km/h
Beschleunigung: 0 - 100 km/h: 10,2 s
Durchschnittsverbrauch: 13 l Super
Hauptabmessungen: Länge
Breite
Höhe
Radstand
Spurweite vorn
Spurweite hinten
Wendekreis
4000 mm
1615 mm
1250 mm
2280 mm
1346 mm
1316 mm
11000 mm
Gewichte: Leergewicht
Zul. Gesamtgewicht
Zul. Achslast vorn
Zul. Achslast hinten
1045 kg
1280 kg
650 kg
700 kg

CS 2

Der Spider 2000. Der Hauptänderungspunkt ist der 2,0-l-Motor, weiterhin ein Dreispeichenlenkrad, die aus Kunststoff gefertigten Radhaus-Einsätze und ein geändertes Fahrwerk (Änderung der Vorder- und Hinterachse) sowie die nun integrierten Türgriffe. Die letzten CS2 Modelle bekamen in den USA nur noch die Zweisitzerzulassung wegen zu geringer Sicherheit für Fondspassagiere.

Produktion

Bauzeit: Juli 1978 bis Oktober 1979
Stückzahl: 16926
Auslieferung: Nordamerika, später Europa Grau/Einzelimporte
ABE:

Technische Merkmale

Aufbau: Selbsttragende Ganzstahl-Karosserie
Motor-Daten: 132 C 2031 und 132 C 2040 (1979)
Motor-Daten: Zylinderzahl/Bauart
Bohrung x Hub
Hubraum (gesamt)
Motorleistung
max. Drehmoment
Verdichtung
Vierzylinder Reihenmotor
84 x 90 mm
1995 ccm
81/75 PS bei 5000 U/min
157/147 Nm bei 3000 U/min
8,1:1
Gemischaufbereitung: Weber Zweistufen Registervergaser 28/32 ADHA 8/180, bei Automatic28/32 ADHA 4/179
Kurbelgehäuse: Zylindergruppe aus Gusseisen, Zylinderkopf aus Aluminium, fünffach gelagerte Kurbelwelle.
Steuerung: Hängende Ventile über 2 obenliegende Nockenwellen betätigt.
Schmierung: Druckumlaufschmierung durch Zahnradpumpe.
Kraftstoffzufuhr: Elektronische Benzinpumpe.
Motorkühlung: Wasserkühlung, Umwälzung mittels Zentrifugalpumpe, Kühlkreis mit Zusatzkühler, Temperatur und Umlauf durch Thermostat geregelt. Elektromagnetischer Ventilator.
Kupplung: Einscheiben-Trockenkupplung
Getriebe: 5 synchronisierte Vorwärtsgänge, Rückwärtsgang; Knüppelschaltung auf dem Mitteltunnel angebracht oder GM Dreigang Automatic.
Kraftübertragung: Zweiteilige Gelenkwelle mit Zwischenlagerung auf Gummilagern. Kardangelenke am hinteren Wellenteil und elastische Kupplung auf Getriebeseite.
Hinterachse: Starrachse mit Schraubenfedern, Längslenkern und Schubrohr, Teleskopstoßdämpfer, Stabilisator. Untersetzungsverhältnis 10/39 bzw 12/43 bei Automatic, Kegel und Tellerrad hypoidverzahnt.
Vorderachse: Einzelradaufhängung an Trapezdreieck-Querlenkern und Schraubenfeder, Hydraulische Stoßdämpfer und Stabilisator, Wartungsfreie Gelenke.
Lenkung: Lenkgetriebe (Schneckengetriebe) mit Lenkschnecke und Lenkrolle.
Bremsen: Scheibenbremsen an allen 4 Rädern mit Unterdruckservobremse. Mit lastabhängigem Bremskraftregler für die Hinterachse.
Räder/Reifen: Bereifung 165 SR 13 und 165 HR 13, Felgen 5 J-13 ET 29, auch 5 x 13 ET 27 Cromodora, Reserverad: Im Kofferraum unter der Bodenplatte liegend untergebracht.
Elektrische Anlage: Batterie 12V 45Ah Lichtmaschine 770Watt Drehstrom.
Tankinhalt: Fassungsvermögen 45 Liter
Höchstgeschwindigkeit: ca. 165/155 km/h
Durchschnittsverbrauch: 11,2 l Super
Hauptabmessungen: Länge
Breite
Höhe
Radstand
Spurweite vorn
Spurweite hinten
Wendekreis
4137 mm
1615 mm
1270 mm
2280 mm
1346 mm
1316 mm
11000 mm
Gewichte: Leergewicht
Zul. Gesamtgewicht
Zul. Achslast vorn
Zul. Achslast hinten
1074 kg
1250 kg
650 kg
700 kg

CS 0

Eigentlich hätte der CS0 nach der Logik CS3 heißen müssen, aber was ist schon logisch. Mit dem CS0 begann das Einspritzerzeitalter beim Spider (Bosch L-Jetronic) und auch das große Wirrwarr. Es gab unendliche Mischformen z. B. CS0 Typen mit CS1 Fahrgestellnummern, die parallele Produktion von 5 Monaten machten das Typenchaos letztendlich perfekt. Im Cockpit jetzt wieder "nur" fünf Rundinstrumente und das bisher verwendete Dreispeichenlenkrad. Das Heck fällt durch die sich zur Mitte verjüngenden Rücklichter sowie dem Typenschild "2000 fuel injection" mit integriertem Kofferraumschloss auf.

Produktion

Bauzeit: Mai 1979 bis August 1982
Stückzahl: 32060
Auslieferung: Nordamerika ab 1981 auch Europa
ABE:

Technische Merkmale

Aufbau: Selbsttragende Ganzstahl-Karosserie
Motor-Daten: 132 C 3031 (1981) und 132 C 3040 (1982)
Motor-Daten: Zylinderzahl/Bauart
Bohrung x Hub
Hubraum (gesamt)
Motorleistung
max. Drehmoment
Verdichtung
Vierzylinder Reihenmotor
84 x 90 mm
1995 ccm
105 PS bei 5100 U/min
147 Nm bei 3500 U/min
8,1:1
Gemischaufbereitung: elektronische Einspritzung (Bosch L-Jetronic)
Kurbelgehäuse: Zylindergruppe aus Gusseisen, Zylinderkopf aus Aluminium, fünffach gelagerte Kurbelwelle.
Steuerung: Hängende Ventile über 2 obenliegende Nockenwellen betätigt.
Schmierung: Druckumlaufschmierung durch Zahnradpumpe.
Kraftstoffzufuhr: Elektronische Benzinpumpe.
Motorkühlung: Wasserkühlung, Umwälzung mittels Zentrifugalpumpe, Kühlkreis mit Zusatzkühler, Temperatur und Umlauf durch Thermostat geregelt. Elektromagnetischer Ventilator.
Kupplung: Einscheiben-Trockenkupplung
Getriebe: 5 synchronisierte Vorwärtsgänge, Rückwärtsgang; Knüppelschaltung auf dem Mitteltunnel angebracht oder GM Dreigang Automatic.
Kraftübertragung: Zweiteilige Gelenkwelle mit Zwischenlagerung auf Gummilagern. Kardangelenke am hinteren Wellenteil und elastische Kupplung auf Getriebeseite.
Hinterachse: Starrachse mit Schraubenfedern, Längslenkern und Schubrohr, Teleskopstoßdämpfer, Stabilisator. Untersetzungsverhältnis 10/39 bzw 12/43 bei Automatic, Kegel und Tellerrad hypoidverzahnt.
Vorderachse: Einzelradaufhängung an Trapezdreieck-Querlenkern und Schraubenfeder, Hydraulische Stoßdämpfer und Stabilisator, Wartungsfreie Gelenke.
Lenkung: Lenkgetriebe (Schneckengetriebe) mit Lenkschnecke und Lenkrolle.
Bremsen: Scheibenbremsen an allen 4 Rädern mit Unterdruckservobremse. Mit lastabhängigem Bremskraftregler für die Hinterachse.
Räder/Reifen: Bereifung 165 SR 13 und 185 R 14, Felgen 5 J-13 oder 5,5 J-14, Reserverad im Kofferraum unter der Bodenplatte liegend untergebracht.
Elektrische Anlage: Batterie 12V 45Ah Lichtmaschine 770Watt Drehstrom.
Tankinhalt: Fassungsvermögen 45 Liter
Höchstgeschwindigkeit: ca. 176 bzw 170 (Automatic) km/h
Beschleunigung: 0 - 100 km/h: 12,2 s
Durchschnittsverbrauch: 11,5 l (12,2 l Automatic) Normal Bleifrei
Hauptabmessungen: Länge
Breite
Höhe
Radstand
Spurweite vorn
Spurweite hinten
Wendekreis
4141 mm
1615 mm
1270 mm
2280 mm
1346 mm
1316 mm
11000 mm
Gewichte: Leergewicht
Zul. Gesamtgewicht
Zul. Achslast vorn
Zul. Achslast hinten
960 kg
1280 kg
650 kg
700 kg

Spider DS Spidereuropa bzw. Azzura

Ab diesem Modell übernahm Pininfarina die Federführung in der Produktion. Zwar kamen Motoren, Antriebsstrang und Fahrwerkskomponenten bis zur Produktionseinstellung weiterhin vom Mutterkonzern Fiat, aber streng gesehen war es eben ein Pininfarina. Kleine, eigentlich fast unsichtbare Karosserieveränderungen, wie die nach oben etwas verlängerte und steilere Frontscheibe, die kleinen runden seitlich angebrachten Blinker (Europa Version), der Kühlergrill (erinnert wieder an den AS), von innen verstellbare Außenspiegel, die auf den vorderen nicht mehr ausstellbaren Seitenfenstern sitzen. Die US-Stoßstangen wurden beibehalten, jedoch ohne die Dämpfereinheit, was dem Aussehen äußerst zugute kam. Tja, und ein Fiat Logo sucht man fast vergebens, denn der Schriftzug findet sich nur noch auf den Felgenkappen. Dafür rechteckige Pininfarina-Embleme und auf dem Kofferraumdeckel das runde Azzurra-Logo. Im Innenraum finden jetzt nur noch zwei Personen Platz, eine etwas ungelungene Metalldigitaluhr, elektrische Fensterheber, elektrische Kofferraumentriegelung und als Abschluss, statt der zwei Rücksitze, eine Ablagefläche mit quer angeordneten Aluleisten, ab 1985 mit absperrbarem Stauraum.

Produktion

Bauzeit: März 1982 bis November 1984 (DS1)
November 1984 bis November 1985 (DS2)
Stückzahl: 7450
Auslieferung: Europa, Nordamerika und Japan
ABE: ab Fahrgestellnr. 124 DS0 00000001ff

Technische Merkmale

Aufbau: Selbsttragende Ganzstahl-Karosserie
Motor-Daten: 132 C 3031
Motor-Daten: Zylinderzahl/Bauart
Bohrung x Hub
Hubraum (gesamt)
Motorleistung
max. Drehmoment
Verdichtung
Vierzylinder Reihenmotor
84 x 90 mm
1995 ccm
105 (Kat: 103) PS bei 5500 U/min
147 Nm bei 3000 U/min
8,2:1 (Italien auch 9:1)
Gemischaufbereitung: elektronische Einspritzung (Bosch L-Jetronic), ab 1984 Katalysator
Kurbelgehäuse: Zylindergruppe aus Gusseisen, Zylinderkopf aus Aluminium, fünffach gelagerte Kurbelwelle.
Steuerung: Hängende Ventile über 2 obenliegende Nockenwellen betätigt.
Schmierung: Druckumlaufschmierung durch Zahnradpumpe.
Kraftstoffzufuhr: Elektronische Benzinpumpe.
Motorkühlung: Wasserkühlung, Umwälzung mittels Zentrifugalpumpe, Kühlkreis mit Zusatzkühler, Temperatur und Umlauf durch Thermostat geregelt. Elektromagnetischer Ventilator.
Kupplung: Einscheiben-Trockenkupplung
Getriebe: 5 synchronisierte Vorwärtsgänge, Rückwärtsgang; Knüppelschaltung auf dem Mitteltunnel angebracht
Kraftübertragung: Zweiteilige Gelenkwelle mit Zwischenlagerung auf Gummilagern. Kardangelenke am hinteren Wellenteil und elastische Kupplung auf Getriebeseite.
Hinterachse: Starrachse mit Schraubenfedern, Längsschub und Reaktionsstreben, Teleskopstoßdämpfer, Panhardstab
Vorderachse: Einzelradaufhängung an Trapezdreieck-Querlenkern und Schraubenfeder, Teleskop Stoßdämpfer, Stabilisator
Lenkung: Lenkgetriebe (Schneckengetriebe) mit Lenkschnecke und Lenkrolle, ab 1985(DS2) Zahnstange
Bremsen: Zweikreis Scheibenbremse mit Servo und Bremskraftbegrenzer
Räder/Reifen: Bereifung 165 SR 13, 185/ 60 HR 14, 185/60 R 14, Felgen 5 J-13 CD 134 Cromodora (ET 25), auch 5,5 J-14 SL 133 Speedline (ET 25), auch 6-14 C 167 (ET 25), Reserverad im Kofferraum unter der Bodenplatte liegend untergebracht.
Elektrische Anlage: Batterie 12V 45Ah Lichtmaschine 770Watt Drehstrom.
Tankinhalt: Fassungsvermögen 45 Liter
Höchstgeschwindigkeit: ca. 175 km/h
Beschleunigung: 0 - 100 km/h: 12,2 s
Durchschnittsverbrauch: 10,5 l Super Bleifrei
Hauptabmessungen: Länge
Breite
Höhe
Radstand
Spurweite vorn
Spurweite hinten
Wendekreis
4107 mm
1615 mm
1250 mm
2280 mm
1354 mm
1320 mm
11200 mm
Gewichte: Leergewicht
Zul. Gesamtgewicht
1050 kg
1260 kg

Spider DS VX Spidereuropa Volumex

Das exklusivste Spidereuropa-Modell war an dem VOLUMEX-Schriftzug vorne und hinten sofort zu erkennen, weiterhin Seitenstreifen und schwarze Kunststoff- Kotflügelverbreiterungen. Im Innenraum eine Ladedruckanzeige, die in der Mittelkonsole untergebracht war sowie der Drehzahlmesser mit gelben Bereich ab 6000 U/min.

Produktion

Bauzeit: Juli 1983 bis November 1985
Stückzahl: 500
Auslieferung: Europa
ABE: ab Fahrgestellnr. 124 DS0 00000001ff

Technische Merkmale

Aufbau: Selbsttragende Ganzstahl-Karosserie
Motor-Daten: 232 R 14
Motor-Daten: Zylinderzahl/Bauart
Bohrung x Hub
Hubraum (gesamt)
Motorleistung
max. Drehmoment
Verdichtung
Vierzylinder Reihenmotor
84 x 90 mm
1995 ccm
135 PS bei 5500 U/min
206 Nm bei 2900 U/min
7,5:1
Gemischaufbereitung: elektronische Einspritzung (Bosch L-Jetronic)und mechanischer Roots Kompressor
Kurbelgehäuse: Zylindergruppe aus Gusseisen, Zylinderkopf aus Aluminium, fünffach gelagerte Kurbelwelle.
Steuerung: Hängende Ventile über 2 obenliegende Nockenwellen betätigt.
Schmierung: Druckumlaufschmierung durch Zahnradpumpe.
Kraftstoffzufuhr: Elektronische Benzinpumpe.
Motorkühlung: Wasserkühlung, Umwälzung mittels Zentrifugalpumpe, Kühlkreis mit Zusatzkühler, Temperatur und Umlauf durch Thermostat geregelt. Elektromagnetischer Ventilator.
Kupplung: Einscheiben-Trockenkupplung
Getriebe: 5 synchronisierte Vorwärtsgänge, Rückwärtsgang; Knüppelschaltung auf dem Mitteltunnel angebracht
Kraftübertragung: Zweiteilige Gelenkwelle mit Zwischenlagerung auf Gummilagern. Kardangelenke am hinteren Wellenteil und elastische Kupplung auf Getriebeseite.
Hinterachse: Starrachse mit Schraubenfedern, Längsschub und Reaktionsstreben, Teleskopstoßdämpfer, Panhardstab, Stabilisator, Untersetzungsverhältnis 10/37 bzw. 10/27
Vorderachse: Einzelradaufhängung an Trapezdreieck-Querlenkern und Schraubenfeder, Teleskop Stoßdämpfer, Stabilisator
Lenkung: Lenkgetriebe (Schneckengetriebe) mit Lenkschnecke und Lenkrolle, ab 1985(DS2) Zahnstange
Bremsen: Zweikreis Scheibenbremse mit Servo und Bremskraftbegrenzer
Räder/Reifen: Bereifung 195 / 50 VR 15, 185/ 60 HR 14, Felgen 7 J-15 SL 015 Speedline (ET 15), auch Leichtmetall 5,5 x 14 (ET 20,5), auch Stahl 5,5 x 14(ET 7), Reserverad im Kofferraum unter der Bodenplatte liegend untergebracht.
Elektrische Anlage: Batterie 12V 45Ah Lichtmaschine 770Watt Drehstrom.
Tankinhalt: Fassungsvermögen 45 Liter
Höchstgeschwindigkeit: ca. 190 km/h
Beschleunigung: 0 - 100 km/h: 8,6 s
Durchschnittsverbrauch: 10,8 l Super Bleifrei
Hauptabmessungen: Länge
Breite
Höhe
Radstand
Spurweite vorn
Spurweite hinten
Wendekreis
4107 mm
1615 mm
1270 mm
2280 mm
1354 mm
1320 mm
11200 mm
Gewichte: Leergewicht
Zul. Gesamtgewicht
1050 kg
1260 kg

Der Neue

Die Weltpremiere hatte der 124 Spider auf der Los Angeles Auto Show im November 2015, die ersten Fahrzeuge in Deutschland wurden im Juni 2016 zu Preisen ab 23.990 Euro ausgeliefert. Zur Markteinführung wurden die ersten 124 Fahrzeuge als Sondermodell 124 Spider Anniversary mit exklusivem Ausstattungsumfang und einer nummerierten Plakette im Innenraum verkauft.[2] Auf dem Genfer Auto-Salon im März 2016 debütierte eine Abarth-Version mit 125 kW (170 PS). Sie ist seit September 2016 ab 40.000 Euro erhältlich.[3][4]

Die Technik des 124 Spider basiert im Wesentlichen auf dem neuen Mazda MX-5 (ND). Das Getriebe des 124 Spider stammt allerdings von der dritten MX-5-Generation (NC). Das Fahrwerk ist bis auf einige marginale Unterschiede in der Federung ebenfalls vom MX-5 (ND). Die Karosserie ist um 14 cm länger, das Interieur ist bis auf die Fiat-Embleme und etwas hochwertigere Ausstattungselemente genau so wie es auch im ND zu finden ist. Der markanteste Unterschied ist der von Fiat verwendete 1,4-l-Turbomotor, da der MX-5 auch in der vierten Generation auf einen Saugmotor setzt. Auf dem US-Markt wird der Fiat 124 Spider bei gleichem Hubraum mit 160 PS und wahlweise einem Automatikgetriebe angeboten.

 Abarth 124 Rallye

Auf Basis des Fiat 124 Spider wurde von Fiats Tuningtochter der Abarth 124 Rallye für den Einsatz im Rallyesport nach RGT-Reglement der FIA entwickelt. Er verfügt über einen 220 kW (300 PS) starken 1,8 Liter-Turbovierzylinder.[5] Die Wettbewerbspremiere wurde im Januar 2017 mit der Teilnahme von drei Privatteams an der Rallye Monte Carlo begangen.[6][7