Der Spider im Rennsport

Pinto/Macaluso 1972

Nachdem unerschrockene Privatfahrer von Anfang an mit den für solche Zwecke eher untermotorisierten AS- und BS1-Fetzendachbombern (mit flatterndem Softtop!) in der Gruppe 3 (Serien-GTs) erfolgreich auf die Piste gingen, hob FIAT ein halboffizielles Rennteam aus der Taufe, das erstmals bei der 1970er Rally Monte Carlo am Start war.

Zwei Jahre später entschied das BS1-Werksteam Pinto/Macaluso sogar die europäische Fahrerweltmeisterschaft für sich.

Dies beflügelte die Entwicklung des CSA, im Oktober 1972 waren die ersten anfangs 165 PS starken Abarth-Rennversionen einsatzbereit. Mit der Homologation in der Gruppe 4 (500 Serien-Exemplare) ging ab Anfang 1973 der Wettbewerbseinsatz in die vollen:

Barbasio/Scabini San Remo 1973

Vier Werksmannschaften machten den Konkurrenten auf Lancia Fulvia und Renault Alpine das Leben schwer. 1973 und 1974 belegte FIAT den 2. Platz in der Markenweltmeisterschaft.

Ab 1975 kam der neue Vierventilkopf zum Einsatz, der über 200 PS ermöglichte. Noch etwas stärker waren die kurz darauf rennfertigen 16V-Einspritzer, die erstmals bei der Rallye San Remo zum Einsatz kamen. Mit dem CSA belegten in der Rallye-Europameisterschaft gleich 3 Teams die ersten 3 Plätze.

Verini/Rossi Monte Carlo 1976

1976 endete das offizielle Rennengagement nachdem die mittlerweile blau lackierten CSA bei der Rally Monte Carlo nur noch eine mittelmäßige Leistung geboten hatten.